Seminar zum Thema "Climate Change Prevention – The Role of the Private Industry & German Best Practices"

Beginn:
21.09.2017 | 09:00
Ende:
- 13:00
Ort:
HYATT REGENCY, Montréal, Québec

Deutschland gilt als Vorreiter im Thema Klimaschutz - Nehmen Sie an diesem halbtägigen Seminar (21.09.2017) teil und erfahren sie mehr wie die Industrie ihren Beitrag liefern kann.

Die Deutsch Kanadische Industrie und Handelskammer organisiert am 21. September 2017 ein halbtägiges Seminar zu dem Thema “Climate Change Prevention – The Role of the Private Industry & German Best Practices”, in Montréal.

Im Jahr 2011 wurde bei der UN-Klimakonferenz in Durban die Entscheidung für die Verhandlung über ein neues globales Klimaschutzabkommen für die Zeit nach 2020 getroffen. 2015 wurde dieses bei der 21. UN-Klimakonferenz in Paris beschlossen. Es trat am 4. November 2016 in Kraft, nachdem mehr als 55 Vertragsparteien, die für mindestens 55% der globalen THG-Emissionen verantwortlich sind, es ratifiziert haben. Im Pariser Abkommen wurde das langfristige 2°C Ziel erstmals in einem völkerrechtlichen Vertrag festgelegt. Um dieses Ziel zu erreichen hat die liberale Regierung Kanadas am 3. Oktober ein Gesetz zur Einführung einer Emissionssteuer ab 2018 verabschiedet. Die Provinzen haben zwei Jahre Zeit um eine eigene Strategie zu entwickeln die Bepreisung für Emissionen einzuführen. Sollte dies nicht gelingen, wird die föderale Regierung ab 2018 eine Besteuerung von 10 CAD pro Tonne CO2-Emmission einführen, die sich bis 2022 auf 50 CAD pro Tonne steigern soll. Die Einnahmen, die durch die Besteuerung generiert werden, sollen in den jeweiligen Provinzen verbleiben und zur Förderung von Klimaschutzprojekten verwendet werden.

Das halbtägige Seminar in Montréal soll dazu dienen einen ersten Austausch des kanadischen Fachpublikums mit deutschen Fachreferenten (tba) aus verschiedenen Bereichen herzustellen, um die 23. Vertragsstaaten Konferenz, Conference of the Parties (COP23), in Bonn optimal vorzubereiten und erste Arbeitsthemen zu erörtern. Ein besonderer Fokus soll darauf gelegt werden welche Maßnahmen (konkrete Umsetzungen, politisch, wirtschaftliche Anreize, Studien) die deutsche Industrie bereits ergriffen hat um die THG-Emissionen zu reduzieren, um die Pariser Vorgaben erreichen und damit dem Klimawandel Einhalt gebieten zu können. Deutschland gilt als Vorreiter im Thema Klimaschutz und das Interesse der kanadischen Unternehmen ist groß sich an dem Beispiel Deutschlands zu orientieren um dem Klimawandel entgegen zu wirken.  

Ansprechpartner:

Kathrin Wesselow
Projekt Manager I Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien
+1 (416) 598 - 7081
kathrin.wesselow(at)germanchamber.ca

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