AHK-Geschäftsreiseprogramm „Netzintegration von erneuerbaren Energien in Alberta & Saskatchewan mit Fokus auf Energiespeicher und Smart Grid Technologien“

AHK - Projekte Kanada Termin speichern
Beginn:
20.11.2017
Ende:
24.11.2017
Ort:
Calgary, Alberta

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Während der AHK-Geschäftsreise nach Alberta und Saskatchewan (Kanada), die in der Zeit vom 20. bis zum 24. November 2017 stattfindet, haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, sich über die Marktpotentiale für Netzintegration von erneuerbaren Energien in Alberta & Saskatchewan zu informieren und erste wichtige Geschäftskontakte zu generieren. Die AHK Kanada organisiert am Vormittag des 20. November zunächst ein Teilnehmerbriefing, welches dem gegenseitigen Kennenlernen der Delegationsteilnehmer dient und sie auf den Ablauf der Reise, sowie die Besonderheiten des Zielmarktes vorbereitet. Die deutschen Unternehmen haben die Möglichkeit ihre Produkte und Dienstleistungen „made in Germany“ während einer eintägigen Fachkonferenz in Calgary am 21. November vor einem einheimischen Fachpublikum zu präsentieren, welches sich aus Vertretern der kanadischen Wirtschaft, Politik und von Verbänden zusammensetzt. An den darauffolgenden Tagen (22.-24. November 2017) werden die vorab mit der AHK Kanada abgestimmten, individuellen Gesprächstermine mit potentiellen Geschäftspartnern wahrgenommen. Die Teilnehmer können dabei selbst bestimmen ob und wann sie nach Saskatchewan weiterreisen möchten. Die Geschäftsreise wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und soll den deutschen Unternehmen den Markteinstieg in Kanada erleichtern.

Möglichkeiten der Teilnahme

Die AHK-Geschäftsreise nach Kanada richtet sich vorrangig an deutsche Unternehmen, die mit der zuverlässigen Integration von erneuerbaren Energien in die Energieversorgung vertraut sind und erste Kontakte im Zielmarkt knüpfen möchten. Geschäftsmöglichkeiten bieten sich in diesem Rahmen besonders für Anbieter von Anlagen und Technologien aus den folgenden Bereichen:

  • Windenergie (Projektierung, Finanzierung, Komponenten, Operation & Maintenance)
  • Photovoltaik (Projektierung, Finanzierung)
  • Netzintegration von erneuerbaren Energien (Energiespeicher, Demand-Side-Management, Smart Grid Technologien)

Die Anmeldung erfolgt über die energiewaechter GmbH.

Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular an anmeldung(at)energiewaechter.de.

Kanada als attraktiver Zielmarkt mit großem Potential für die Netzintegration erneuerbarer Energien

Die natürlichen Rahmenbedingungen zur Nutzung von Solar- und Windenergie sind in Kanada sehr vielversprechend. Im Bereich Photovoltaik betrug die installierte Kapazität Ende 2015 kanadaweit knapp über 2 GW. Im Bereich On-shore Windenergie lag die Gesamtkapazität im Januar 2016 bei 11,2 GW installierter Leistung (etwa 5% der kanadischen Stromnachfrage).

Der Markt für erneuerbare Energien ist in Kanada aufgrund der energiepolitischen Zuständigkeit der einzelnen Provinzen sehr stark fragmentiert. Die Provinz Alberta war bis 2008 der größte Produzent von Windenergie in Kanada und wurde erst dann von Ontario und Quebec überholt. Aktuell beträgt die installierte Kapazität aus Windkraft in Alberta 1.419 MW. Aufgrund der hohen durchschnittlichen Sonneneinstrahlung hat Alberta zudem kanadaweit das größte Potenzial zur Nutzung von Solarenergie (30% höhere Einstrahlung als Deutschland, 25% höher als Ontario). Trotz der guten Voraussetzungen für die Nutzung erneuerbarer Energien hat die Provinz bei ihrem Energiemix in der Vergangenheit stark auf fossile Energiequellen gesetzt. Dies soll sich in Zukunft ändern. Ende 2015 hat die Regierung von Alberta im Rahmen des Climate Leadership Plans angekündigt, bis 2030 alle Kohlekraftwerke abzuschalten und zwei Drittel der bestehenden Kapazität durch erneuerbare Energien zu ersetzen.

Auch in der Nachbarprovinz Saskatchewan nimmt die Bedeutung von erneuerbaren Energien zu. Bereits heute werden 5% des Strombedarfs durch Windenergie generiert. Die Provinzregierung hat zudem Ende 2015 das Ziel angekündigt, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 zu verdoppeln und bis zu 50% der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien zu decken (30% durch Windenergie). Neben Wind- und geothermischer Energie soll der Fokus auch auf Solarenergie liegen und so, bis 2021 60 MW durch solare Großkraftwerke zur Kapazität hinzugefügt werden.

Durch den geplanten graduellen Ausstieg aus der Kohlekraft in den beiden westkanadischen Provinzen und den Ausbau erneuerbarer Energien, besteht daher bis 2030 eine gesteigerte Nachfrage nach Technologieanbietern (hauptsächlich Windenergie, aber auch Photovoltaik) sowie netzbezogenen Technologien und Energiespeichern. Für deutsche Anbieter von Windenergie- und PV-Technologie eröffnet diese Entwicklung ein großes Marktpotenzial.

Weitere Informationen können Sie dem Factsheet entnehmen.

Weitere Angebote der AHK-Kanada im Rahmen von bundesgeförderten Projekten:

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne:

Kathrin Wesselow
Projekt Manager I Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien
+1 (416) 598 - 7081
kathrin.wesselow(at)germanchamber.ca